Kokos-Himbeer-Törtchen {Himbeere / Kokosflocken / Sahne / Schokolade}

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Ob zum Muttertag oder einfach nur so, diese fruchtig exotischen Himbeertörtchen sind der Hingucker auf jeder Kaffeetafel und schmecken einfach wunderbar. Unter der Spiegelglasur verbirgt sich eine luftige Kokos-Mousse mit einem Kern aus fruchtigem Himbeermark. Ein exotischer Kokos-Biskuit und eine schokoladig Knusperschicht runden das Törtchen ab. Seid ihr bereit für die Tropen und Frühling pur?

Ich habe im Supermarkt meines Vertrauens die neuen Spiegelglasuren von Küchle entdeckt und (von meinem eigenen Geld) gekauft. Sie sind toll; lassen sich unkompliziert herstellen und wunderbar verarbeiten. Alternativ könnt ihr die Glasur aber auch selbst herstellen, das Rezept gibt's bereits im Archiv und ich verlinke es euch unten. 

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Zutaten für den Biskuit

  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 40ml Kokosmilch
  • 40g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 20g Kokosmehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Knusperschicht

  • 100g weiße Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g Kokosflocken

Zutaten für das Himbeermark

  • 200g Himbeeren
  • 25g Zucker
  • 1 Blatt Gelatine 

Zutaten für die Kokosmouse

  • 220ml Kokoscreme (Milch aus der Dose inkl. der festen Creme)
  • 2 Eigelb
  • 40g Zucker
  • 4 Blatt Gelatine
  • 250g Schlagsahne

Zutaten für die Glasur und die Deko

  • 1 Päckchen Spiegelglasur (z.B. von Küchle) oder eine Portion nach diesem Rezept 
  • Einige Himbeeren

Zubereitung

Zuerst bereite ich das Himbeermark zu, denn das braucht ein bisschen Zeit um fest zu werden. Dazu die Gelatine nach Packunsanweisung einweichen. Himbeeren und Zucker in einem Topf erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Beeren vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unterrühren. Das Mark in Silikon-Halbkugeln mit einem Durchmesser von ca. 4cm verteilen und im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Das dauert mind. 4 Stunden, ideal ist über Nacht.

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Für die Knusperschicht die Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne rösten. Die Schokolade temperieren, d.h. langsam schmelzen und die Kokosraspeln und Cornflakes untermischen. Die Masse auf Backpapier ausstreichen, so dass eine ca. 0,5cm dicke Platte entsteht und im Kühlschrank fest werden lassen. Abgedeckt kann die Knusperschokolade dort auch ein paar Tage gelagert werden. 

Für den Biskuit den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der heißen Kokosmilch sehr luftig aufschlagen bis die Masse fast weiß aussieht. Mehle, Stärke und Salz mischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Den Biskuit in einer eckigen Form oder einer Springform von mind. 28cm Durchmesser ca. 15 Minuten backen. Bis zur weiteren Verwendung vollständig auskühlen lassen und beispielsweise in einem Tortenkontainer oder in Frischhaltefolie gewickelt kühl lagern. 

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Anschließend bereite ich die Kokosmousse zu. Dafür die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne steif schlagen und kühl stellen. Eigelb und Zucker verrühren und die Milch aufkochen. Die Milch unter ständigem rühren in einem dünnen Strahl unter die Eigelb Mixen und alles zurück in den Topf schütten. Die Eiermilch unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze andicken lassen. Der Vorgang braucht ein wenig Geduld und einige Minuten Zeit. Die Masse vom Herd nehmen, in eine Rührschüssel umfüllen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Es sollten dabei keine Klümpchen entstehen. Die Creme in den Kühlschrank stellen und regelmäßig prüfen, ob sie geliert. Sobald das der Fall ist, die Sahne unterheben und die Törtchen aufbauen. 

Eine Silikonform mit sechs Halbkugeln von 7cm Durchmesser zu 2/3 mit der Creme füllen. Dabei die Creme auch an den Rändern verteilen, so dass das Silikon nicht mehr zu sehen ist. Je eine Halbkugel Himbeermark in die Mitte setzen und leicht fest drücken. Aus der Knusperplatte mit einem Ausstecher 6 Kreise mit 5cm Durchmesser ausstechen und auf das Himbeermark setzen. Zum Schluss aus dem Biskuit 6 Kreise á 6cm Durchmesser ausstechen und auf die Törtchen legen. Die Böden sollten möglichst Plan mit dem Rand der Formen abschließen. Ggf. überschüssige Creme entfernen, oder mit Creme auffüllen. Die Törtchen über Nacht, mindestens jedoch 6 Stunden kühl stellen.  

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Vor der Glasur sollten die Törtchen für ca. 1 Stunde tiefgefroren werden. Die Glasur nach Packungsanweisung oder dem Rezept zubereiten und auf 35C abkühlen lassen. Die Törtchen mit etwas Abstand auf ein Kuchen- oder Pralinengitter setzen und mit der Glasur überziehen. Übrige Glasur auffangen, z.B. mit einem Backblech und in einem luftdicht verschlossen Gefäß im Kühlschrank lagern. Die Glasur ist dort ca. 1 Woche haltbar. 

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Die Törtchen dekorieren und am Besten frisch servieren. Der Aufwand lohnt sich wirklich und wenn man die Schritte auf ein paar Tage verteilt dauert es nur halb so lang ;-) Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

 

Muttertagsherz {Rhabarber / Mandeln / Streusel / Liebe}

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For the English version of this recipe please scroll down.

Pünktlich zum Muttertag bin ich wieder da und habe ein sehr praktisches „last minute“ Rezept mitgebracht. Inspiriert dazu hat mich Dani von dem wunderbaren Blog Klitzeklein. Neben einem Rührteig und Streuseln braucht man nur noch ein bisschen Obst und schon kann der Kuchen in den Ofen wandern. Die Zutaten für beide Teige sind meist im Haus und ein wenig passendes Obst findet sich auch oft. Da meine Mutter immer ein großer Fan von Rhabarber war und dieser daher perfekt zu diesem Anlass passt, habe ich mich für eine Rhabarber-Variante entschieden. Aber auch Äpfel, das ist Dani’s Original, Birnen oder Steinobst eigenen sich wunderbar für dieses Rezept.

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Seid ihr auch schon gespannt, was eure Kinder und Familien sich für euch zum Muttertag ausgedacht haben? Bevor ich vor lauter Ungeduld ganz hibbelig werde, verziehe ich mich lieber in die Küche und sorge mit diesem wunderbar saftigen Kuchen für ein würdiges Highlight auf der Kaffeetafel. Also, rasch die Schürze umgebunden und schon kann’s losgehen:

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Öl oder Backfett
  • 50ml Buttermilch oder Milch
  • 200g Mehl
  • 1-2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 70g brauner Zucker
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter

Zutaten für den Rhabarber & die Dekoration

  • 8 Stangen Rhabarber (möglichst rote Stangen wählen)
  • 1 El Zucker
  • 1-2 El Mandelblättchen
  • 1-2 Tl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bemessen. Ich habe mich aus gegebenem Anlass für eine Herzform entschieden.

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Zuerst hole ich die Eier aus dem Kühlschrank und lasse sie Zimmertemperatur annehmen. Dann stelle ich die Form auf einen Bogen Backpapier und falte das Papier am Rand der Form entlang, so dass sie auf dem Papier nicht verrutschen kann. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Rhabarber putzen, d.h. die äußeren Fasern entfernen, schräg in fingerdicke Stücke schneiden und mit einem El Zucker in einer Schüssel etwas Saft ziehen lassen.  

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Eier und Zucker schaumig rühren, Öl und Buttermilch zugeben und ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten zum Schluss dazu geben, dabei nur ganz kurz rühren, damit der Teig nicht klietschig wird.  

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Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Alle Zutaten mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 

Nun fülle ich Zweidrittel vom Rührteig in die vorbereitete Form, verteile einen Teil des Rhabarbers darüber und bestreue anschließend alles mit der Hälfte der Streusel. Diese Idee stammt von Dani und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar saftig wird. Anschließend kommt der Rest vom Rührteig auf die erste Streuselschicht, ebenso wie der verbliebene Rhabarber und die übrigen Streusel. Zum Schluss bestreue ich alles mit den Mandelsplittern.

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Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 90 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Die lange Backzeit ist vor allem dem saftigen Rhabarber geschuldet und macht es erforderlich, den Kuchen nach ca. 2/3 der Zeit mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird. Es duftet ganz wunderbar, wenn er endlich aus dem Ofen darf. Jetzt müssen wir uns nur noch ein bisschen gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. 

Den Streuselkuchen in 12 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem Kaffee, Tee oder Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken! Ganz wichtig an diesem Wochenende: Habt einen wunderschönen Muttertag, lasst euch verwöhnen oder verwöhnt einen geliebten Menschen nach Herzenslust!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine 


Recipe for the Mother Day‘s Heart

Ingredients for the batter

  • 3 eggs
  • 200g brown sugar
  • 200g oil or melted butter
  • 50ml buttermilk or milk
  • 200g all-purpose flour
  • 1-2 Tl baking Soda
  • 1 pinch of salt

Ingredients for the crumble

  • 75g all-purpose flour
  • 70g brown sugar
  • 60g grounded almonds
  • 1 pinch of salt
  • 60g butter

Ingredients for the rhubarb and decoration

  • 8 sticks of rhubarb (if possible read sticks)
  • 1 tbsp. sugar
  • 1-2 tbsp. flaked almonds
  • 1-2 tsp. icing sugar

Preparation

The ingredients are calculated for a round 10-inch cake pan. When I start, the eggs and the butter should be at room temperature. Line the bottom of the pan with parchment paper and preheat the oven to 350°F.

Clean and peel the rhubarb and cut it into pieces as thick as a finger. Mix the rhubarb with one to two tbsp. of sugar and set aside.

For the batter, whisk the eggs together with the sugar until foamy and add oil and buttermilk. Whisk again for a few moments. Finally stir the dry ingredients into the mass just for a few moments.

For the crumble put all listed ingredients together into a bowl and prepare a crumbly dough with your fingers.

Fill two third of the batter into the prepared pan. Spread half of the rhubarb on the batter and subsequently half of the crumble on the rhubarb. Thereafter, fill the rest of the batter onto the crumble, continue with the rest of the rhubarb and the remaining crumble. Finally spread the flaked almonds on the top of the cake and place the pan in the oven. The baking takes approximately 90 minutes, but I recommend testing the cake with a skewer after 60 minutes from time to time and cover it with aluminium foil if needed.  

Let the cake cool for a few moments, before your remove the pan. Dust the cake with icing sugar before served and enjoy.

Mini-Erdbeer-Käsekuchen mit Schokoboden {Muttertag}

Alleine schon die Farben....schaut das nicht köstlich aus?

Alleine schon die Farben....schaut das nicht köstlich aus?

Der Mai ist gekommen ... und damit steht auch der Muttertag vor der Tür. Wie wäre es mit einer süßen Überraschung für die Mama an ihrem Ehrentag? Diese kleinen Törtchen lassen sich ganz einfach und rasch herstellen - also kinderleicht - und sind somit ideal für diesen Anlass. Eine Küchenmaschine oder ein Handmixer sind dabei nicht erforderlich. Auch als "last minute" Gebäck eignen sich diese kleinen Käseküchlein ganz hervorragend. 

Erdbeeren mit Oreo's und wenn sich dazu auch noch eine Käsecreme gesellt - himmlisch

Erdbeeren mit Oreo's und wenn sich dazu auch noch eine Käsecreme gesellt - himmlisch

Also, auf geht's! Wir backen kleine Erdbeer-Käsekuchen oder Erdbeer-Cheesecakes mit Oreo-Schokoladen-Boden. 

Zutaten für den Keksboden

  • 175g Oreokekse (oder andere Schokokekse mit Cremefüllung)
  • 25g Butter

Zutaten für die Käsecreme

  • 2 Eier
  • 400g Frischkäse (Vollfett-Stufe)
  • 80g brauner Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt oder Vanillearoma

Zutaten für die Dekoration

  • 6-8 frische Erdbeeren

Zubereitung

Für die Zubereitung benötigt ihr einen Gefrierbeutel, zwei Muffinformen mit insgesamt ca. 15 Mulden und passende Papierförmchen. Solltet ihr nur ein Muffinblech haben, können die Küchlein in zwei Etappen gebacken werden. Zuerst muss der Backofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Den Rost auf der zweiten Schiebeleiste von unten platzieren. Die Papierförmchen in die Mulden der Muffinbleche legen und beiseite stellen. Alle Zutaten abwiegen und ebenso bereitstellen. Die Erdbeeren waschen, mit einem Küchenpapier trocken tupfen, mit einem Messer vom grünen Stilansatz befreien und halbieren.

Schicht für Schicht ein Genuss

Schicht für Schicht ein Genuss

Die Oreo-Kekse auspacken und in einen Gefrierbeutel füllen (dabei prüfen, ob die Kekse noch gut sind und auf jeden Fall einen sofort probieren). Die Luft aus dem Beutel drücken und mit einer Klemme verschließen. Jetzt die Kekse mit einem Topf oder der glatten Seite eines Fleischklopfers fein zerbröseln. Vorher das Küchenradio laut drehen, denn mit dem richtigen Rhythmus sorgt dieser Teil der Vorbereitung gleich einmal für ganz viel gute Laune. Anschließend kommen die Keksbrösel in eine mittelgroße Schüssel. Die Butter in der Mikrowelle kurz, d.h. ca. 40 Sekunden bei voller Power schmelzen. Aber aufpassen, damit nicht die ganze Mikrowelle vollspritzt, deshalb lieber einen Deckel auf das Gefäß legen. Alternativ könnt ihre die Butter auch in einem Topf auf dem Herd erwärmen. Die flüssige Butter nun mit den Keksbröseln gründlich vermischen und gleichmäßig (jeweils zwei Teelöffel voll) in die Papierförmchen füllen. Die Keksbrösel mit den Fingern zu einem glatten Boden in den Papierförmchen festdrücken. 

Happy Muttertag! Mit diesen kleinen Köstlichkeiten steht einer verführerischen Kaffeetafel nichts mehr im Weg.

Happy Muttertag! Mit diesen kleinen Köstlichkeiten steht einer verführerischen Kaffeetafel nichts mehr im Weg.

Klein, rund und schokoladig herb - Widerstand unmöglich!

Klein, rund und schokoladig herb - Widerstand unmöglich!

Nun geht es mit der Käsefüllung weiter: Dazu die Eier mit einem Schneebesen verrühren, den Zucker und das Vanillepulver hinzugeben und weiterrühren. Den Frischkäse nach und nach zu den Eiern geben und alles zu einer glatten Masse vermischen. Hier solltet ihr lieber ein wenig länger rühren, damit wirklich alles schön gleichmäßig ist. Nun die recht flüssige Creme in die Förmchen gießen oder mit einer kleinen Schöpfkelle darin verteilen. Dabei die Papierförmchen nicht komplett, sondern nur bis kurz unter den Rand füllen. Je eine halbe Erdbeere mit der Schnittfläche nach oben in die Käsecreme legen. Die Muffinbleche nun nebeneinander auf den Rost in den vorgeheizten Backofen stellen und die Käsekuchen für ca. 30-35 Minuten backen. Falls nicht beide Bleche nebeneinander passen, können sie auch nacheinander gebacken werden, oder ihr stellt das zweite Blech auf ein Backblech und schiebt dieses auf die unterste Schiebeleiste des Backofens. Der Rost mit dem zweiten Muffinblech sollte in diesem Fall eine Schiebeleiste höher, also in der dritte von unten, positioniert werden. Die Muffins sind fertig, sobald sie oben goldbraun geworden sind und die Käsecreme leicht aufgegangen ist.

Genießt den Muttertag - guten Appetit!

Genießt den Muttertag - guten Appetit!

So, nun genießt den Muttertag, lasst euch verwöhnen und habt - egal ob als Mutter, Vater oder als Kinder - eine gute Kuchenzeit.

Eure Tine